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Pilot: Jörg Kukla, Hoffeld, Deutschland
Modell: ASK 13/3200 ARF
Datum: 26.09.2007
Kommentar/Beschreibung:
Die Schleicher ASK 13 ist ein doppelsitziges Segelflugzeug in Gemischtbauweise als Mitteldeckerausführung mit Kreuzleitwerk für Schulung, Kunstflug und Leistungsflugtraining. Obwohl inzwischen überwiegend ihr Nachfolger, die ASK 21, in der Schulung eingesetzt wird, befinden sich heute noch 264 Exemplare der ASK 13 im Ausbildungsbetrieb vieler Segelflugvereine und -schulen, meist zusammen mit dem bewährten - und noch weit verbreiteten - Übungs-Einsitzer K 8, die der ASK 13 in den Flugeigenschaften weitgehend entspricht. Wegen ihrer unschlagbaren Aussicht wird die ASK 13 auch gerne für Gastflüge eingesetzt. Von der ASK 13 wurden 693 Stück (davon 90 in Lizenz) gebaut. Die ASK 13 ist äußerst gutmütig. Im Gegensatz zu ihrem Nachfolger, der ASK 21 ist sie allerdings in der Lage zu Trudeln, dessen Einleiten aber nur mit einem schnellen Überziehen und dem Kreuzen der Ruder möglich ist. Deshalb wird sie auch heute noch für die doppelsitzige Sicherheitseinweisung in der Schulung verwendet. Das Sichtfeld des Piloten aus der einteiligen Haube ist mit keinem anderen Flugzeug vergleichbar und enorm groß.
Auf der Suche nach einem handlichen Allroundmodell mit ansprechendem Aussehen stieß ich auf die ASK 13 mit fertigem Finish. Der Baukasteninhalt entspricht den Bildern auf der Homepage und beeindruckt durch Qualität und sehr geringes Gewicht. Details wie der Kabinenhauben- Verschluss und die filigranen Rippen machen richtig Spaß. Als RC Komponenten darf man sich getrost im günstigen Bereich umsehen, bei mir sind folgende Servos verbaut: Seite und Höhe: 2 x Dymond D 5000 BB mg, Querruder: 2 x Dymond 200 BX bb. Auf Störklappen habe ich verzichtet und lande mit hochgestellten Querrudern. Die Wirkung reicht völlig aus, Störklappen sehen natürlich gut aus! Bilder dazu gibt es hier.
Das Modell wiegt flugfertig ca. 3,5 kg, also etwa im Bereich der Gewichtsangabe. Fliegen: Der Start ist einfach, der Rumpf lässt sich sehr gut greifen. Auch bei kräftigem Wind kann sich die ASK 13 gut durchsetzen, die ersten Minuten geht es recht flott voran. Schnell zeigt sich die ausgesprochene Gutmütigkeit, auch bei engen Kurven erfolgt keinerlei Strömungsabriss. Die Geschwindigkeit kann auf Vorbildniveau zurückgenommen werden, die Wirkung der Ruder bleibt auch dann voll erhalten. Wie das Vorbild kann auch das Modell für leichten Kunstflug verwendet werden ohne sich um die Festigkeit Sorgen machen zu müssen. Bei schwachen Verhältnissen zeigt sich die Thermiktauglichkeit am besten – fast schon HLG Niveau. Kreisen ist auch nur mit Seitenruder möglich und schon geht es aufwärts. Der Rückflug aus dem Lee erfolgt leicht auf „Tiefe“ getrimmt ohne Problem. Nach einigen Flügen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen hat die ASK 13 einen festen Platz auf dem Weg zum Fluggelände.
Das Modell, besonders aber das Profil möchte ich als sehr gelungenen Wurf bezeichnen. Eine etwas größere Version aber auch ein „Habicht“ in ähnlichem Aufbau stünde ganz oben auf meinem persönlichen Wunschzettel.
Bild(er): 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
Pilot: Huib Kalkman, Tilburg, Niederlande
Modell: ASK 13/3200 ARF
Datum: 11.05.2008
Kommentar/Beschreibung:
Weil die Niederlande überwiegend flach ist und wir kein Möglichkeit haben das Modell "im Abgrund" zu werfen habe ich die ASK 13 Motorisiert. Die motor ist ein Aussenlaufer mit einer leistung von etwa 320 Watt geeignet für den Direktantrieb. Ich verwende eine 11x8 Luftschraube, angetrieben von 3S1P Lipo. Die Flugfernsteueranlage ist ein 2.4 GHz um nicht von anderen Sendern gestört und beeinträchtigt zu werden. Das Modell wiegt flugfertig ca 3,1 kg. und dass Schwerpunkt liegt 4,5 cm von die Nasenleiste.
Der Start ist einfach, der Rumpf lässt sich sehr gut greifen. Die ersten Minuten geht es recht flott voran und die ASK zeigte eines schnelles steigen bis auf ca 80 meter aber mit eine Tendenz zur einer Hecklastigkeit. Nachher ohne Motor, ausgetrimmt. Landung war Schwer aber gelungen ohne Schade.
Weil die Gewichtsangabe sehr gut im Bereich liegt von Lenger habe ich ein 4S1P Lipo angebracht. Mit diese Aufführung habe ich ein 13x8 Luftschraube verwendet wo bei einer leistung von 400 Watt möglich ist. Das Modell wiegt jetzt flugfertig ca 3,29 kg. und auch dass Schwerpunkt habe ich nach 3,5 cm verschoben.
Das Modell innerhalb von 1 Minut auf 200 mtr. Höhe gebracht und Motor abgeschaltet. (Angenehm ein Vario zu besitzen). Mit seine Nase im Wind, und fast zum Stillstand ist die ASK sehr gut zu steuern. Das Höhe rudder getrimmt für mehr Geschwindigkeit. Das fliegen von Kurven geht sehr gut und die Wirkung der Seitenruder muss mann in die falsche Richtung schicken um das Modell wider eine rechte Strecke zu fliegen. Alles ist wirklich ausgezeichnet , auch mit Seitenwind. Nach ca. 18 minuten wider zur Landung angesetzt. [Bilder gibt es davon im film]
Später ein neues Flug gemacht mit etwas stärkeres Wind. (3-4 Beaufort) Ich habe auf 50 mtr. Die "Störklappen" getestet. [ich verwende hochgestellten Querrudern, 3.0 cm]. Das Modell zeigt sehr Schnell wie die Geschwindigheit Vorbildgetrau zurückgenommen werden kann. Die Wirkung reicht völlig aus und es ist einfach zur Landung zu komen mit etwas Hohenruder dabei. Deswegend habe ich verzichtet von die Störklappen im Bausatz. Später am Mittag wider stärkeres Wind und jetzt mit kleine Windstoßen. Weil die Kollege Piloten gespannt waren habe ich entschlossen wider ein Flug zu machen. Jetzt aber mit etwas Spannung im Landeanflug. Circa 100 meter zu weit von Fluggelande ! Mit zwei 90 grad Kurven wider zurück zum Fluggelande. Im Landeanflug drei mal Motor eingeschaltet um wider etwas Hohe zu bekommen, ohne Problem. Nachdem ein gelungenen Landung gemacht.
Die ASK 13 ist ein sehr schönes Scale-Segler von ausgezeichnetes Qualität. Unser Fluggelande ist im bereich von Heide aber das Modell lasst sich sehr gut einsetzen und Motoriserung ist kein Problem.
Bild(er): 1234
Video(s):      [Download - 8,85 MB]
Pilot: Andreas Blase, Zweibrücken, Deutschland
Modell: ASK 13/3200 ARF
Datum: 29.06.2008
Kommentar/Beschreibung:
Auf der Messe in Sinsheim habe ich mir meine ASK 13 gekauft. Ich war schon immer von der ASK 13 angetan. Als Segelflieger habe ich die 13 natürlich auch einige Stunden im Original geflogen. Ich habe das immer mit Busfahren verglichen. Die Rundumsicht ist einfach Klasse. Die Flugeigenschaften sind behäbig, aber sehr ausgewogen. In der Thermik steigt sie sehr gut.
Das Modell gibt die Faszination ASK 13 wirklich weiter. Als Semiscale-Flieger kommt das Modell dem Original optisch schon sehr nahe. Obwohl der Bausatz als ARF ausgeführt ist, muss noch einiges gemacht werden, um den Flieger in die Luft zu bekommen. Zusätzliche Einbauten wie Störklappen, von innen angelenktes Höhenruder sowie zwei Piloten im Cockpit sind dabei aber schon die schwierigsten Arbeitsschritte. Für einen fortgeschrittenen Modellbauer ist der Aufbau des Modells keine größere Sache. Die Einstellwerte, die in der Bauanleitung genannt werden, können übernommen werden. Sie fliegt mit diesen Werten vorbildgetreu und unkritisch. Das Modell ist in der Luft eine Augenweide.
Wer gerne mit einem unkritisch fliegenden Youngtimer in der Thermik kreisen möchte, sollte sich die ASK 13 zulegen.
Bild(er): 123456
Pilot: Klaus Kollmann, Hannover, Deutschland
Modell: ASK 13/3200 ARF
Datum: 30.09.2008
Kommentar/Beschreibung:
Heute war Erstflug, erste Sahne, danke für das durchdachte Modell.
Ein Flugschüler sagte mir einmal, eine "K 13" erinnere ihn an einen fliegenden Reisebus, wegen der tollen Rundumsicht in der Panoramakanzel, dem fülligen Rumpf und dem langsamen Flugbild. Auch das Modell zeichnet diese Attrubute aus und besticht in der Luft mit unvergleichlicher Optik, ein echter Hingucker.
Von dem Baukasten war ich sehr positiv angetan, sauber gebaute und bespannte Rippenflächen und Leitwerke, ein Rumpf bei dem alle Maße und Steckungen paßten, ein Haubenrahmen mit integriertem Klappgelenk, ein reichhaltiges Zubehör von sehr guter Qualität.
Beim Ausbau der ASK 13 bin ich eigene Wege gegangen, da ich ein minimales Abfluggewicht erreichen wollte, frei nach dem Motto "leicht fliegt leicht". Mit 360 Gramm Ballastblei im Bug wiegt mein "Reisebus" 2,85 kg, womit ich sehr zufrieden bin. Erste Flugversuche waren sehr positiv, und schwerer machen kann man die ASK ja immer noch.
Für die Seiten- und Höhenansteuerung kamen Seilzüge aus Dyneema zum Einsatz, die Servos fanden ganz vorne ihren Platz, zusammen mit Accu und Empfänger. Störklappen wurden nicht eingebaut, die Querruder lassen sich zum Landen hochstellen.
Eine Kleinigkeit war mir beim Studium der ASK-Vorbilder aufgefallen: das Seitenruder läuft beim Original an der Unterkante schräg nach oben aus. Nur bei meinem Modell war diese Schrägung nicht vorhanden, was neben der Ästhetik auch beim Landen stört. Also kurzentschlossen die Säge genommen. Und zum Schluß bekam das Landerad noch eine Federung, um ein Ausbrechen der starren Achse zu verhindern.
Dieses Modell ist von sehr guter Qualität und einem unverwechselbaren Flugbild.
Bild(er): 1234567

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