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Flugzeuge > Segler/E-Segler > Fertigmodelle |
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Pilot: Jörg Kukla, Sören, Deutschland |
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Kommentar/Beschreibung: |
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Der Kunde erhält ein Fertigmodell in erstklassiger Styro-Furnierbauweise mit Gfk Rumpfboot und Winglets sowie großzügiger Kohlefaserverstärkung im Flächenbereich. Hersteller ist die Firma Letmodell aus Tschechien. Die Cfk-Flächenverbinder passen saugend, ebenso die Flächenverriegelung. Die Montage beschränkt sich auf den Einbau der Servos, der Kabelbaum ist vollständig verlegt und mit Steckern versehen. Sinnvoll ist es, die Rudergestänge der äußeren Klappen parallel zur Wurzelrippe einzubauen, während die Anlenkungen der inneren Klappen senkrecht zur Klappenachse liegen müssen. Für spielfreie Anschlüsse sind Kugelköpfe das Mittel der Wahl. Ein Wochenende würde genügen, um den "Taborca" fertigzustellen, warteten da nicht noch sechs Ruderklappen auf diverse Aufgaben in drei unterschiedlichen Flugphasen. Die Lage der Klappen teilweise vor dem Schwerpunkt und deren somit umgekehrte Wirkungsweise macht die Sache nicht gerade einfacher. Fünf Seiten der Bauanleitung befassen sich erschöpfend mit diesem Thema und sollen hier nicht wiedergegeben werden. Da die Benutzer von Sendern der Firma Multiplex keinen passenden vorgefertigten Modellspeicher antreffen werden, empfiehlt es sich alle sechs Klappen als "Butterfly" zu definieren und anschließend einzeln den jeweiligen Aufgaben zuzuordnen. Bei exakter Einstellung genau nach Anleitung passen die Flugzustände "Langsamflug", "Zügiger Gleitflug" und "Kunstflug" hervorragend und wappnen das Modell für alle Gelegenheiten. Eine extrem nervenschonende und fast unverzichtbare Hilfe bei dieser Arbeit ist die "Great Planes AccuThrow"-Einstellehre mit einer Scala in mm, im Vertrieb von Simprop. Die Montage endet mit den Anschluss einer Stabantenne, die durch den hohen Cfk Anteil der Tragflächen (über)-lebenswichtig für den "Taborca" ist! Da der angegebene, exakt passende Schwerpunkt hinter der Tragfläche, gemessen an der Wurzelrippe, liegt, erleichtert eine Bohrung im Rumpfboot und eine Stahlachse an entsprechender Position das Auswiegen.
Mit einem fünfzelligen Akku und ca. 200 g Blei in der Nase geht es bei mittlerem Wind und leichter Thermik an den Hang zum Erstflug. Der Handstart - aufgrund der hinten liegenden Schwerpunktposition werden beide Hände benötigt - verläuft problemlos, das Modell liegt ohne Korrekturen ruhig in der Luft und reagiert prompt auf die Ruder. Die Flugleistung ist mit 4-m-Modellen zu vergleichen, kreisen lässt sich auf dem sprichwörtlichen Teller. Mit der Einstellung für zügigen Gleitflug lassen sich auch größere Distanzen mühelos überbrücken, dem Thermik-Genuss in Lee steht also nichts entgegen. Einen Strömungsabriss braucht man nicht zu befürchten, allerdings wird das Modell bei sehr langsamer Fahrt sehr schwammig, was logisch ist. Der Taborca ist kein "Nurflügel" sondern ein "Mehrflügel", was auch auf meinem Starkwindvideo zu sehen ist!
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